Willkommen bei einer faszinierenden Entdeckungsreise durch eines der in landschaftlicher, historischer und kultureller Hinsicht wohl vielfältigsten und reichsten Gebiete des alten Europas. Auf diesen so überraschenden Landstrich konzentriert sich die ganze exotische Schönheit, die der Begegnung der Bergwelt der Pyrenäen mit der weiten Pracht des Mittelmeers entspringt. Kein Tal, in dem sich nicht einen kleine Kapelle versteckt, keine Bucht, in die sich nicht schutzsuchend ein kleines Fischerdorf schmiegt. Die Spuren antiker Kulturen zu entdecken, gastronomische Traditionen aufzuspüren, sich auf die Suche nach dem wahren Ausdruck unserer Gastfreundschaft zu machen, das sind die Herausforderungen, denen sich wohl kein unruhiger Geist zu entziehen mag. Und um dieses Unterfangen ein wenig leichter zu machen, haben wir hier eine kleine Auswahl der zahlreichen sich bietenden Routen zusammengestellt. Tauchen Sie unter im Herzen der Costa Brava und der Girona Pyrenäen.
Costa Brava Reiserouten
Route der Gipfel und der Ebene:
Die Ausflugsroute gliedert sich in zwei in die großartige Landschaft der Pyrenäen eingebettete Teilbereiche, bei denen wir zum einen das Flachland der Cerdanya erleben, zum anderen aber auch hinauf bis zur Tossa d'Alp, einem der beeindruckenden Gipfel der hiesigen Bergwelt kommen. Beide Routen nehmen ihren Anfang in Puigcerdà: bei der ersten gelangen wir bis nach Meranges; die zweite bringt uns zu den Skistationen La Molina und Masella. Alle beiden Routen bieten uns Gelegenheit zu einem Abstecher nach Llívia, wo wir eine der ältesten Apotheken Europas besuchen können.
Route der Täler:
Zwei faszinierende Ausflugsrouten durch den Pirineu de Girona: das Tal von Ribes und das Tal von Camprodon. Enge Schluchten, steil aufragende Berge und eine malerische Drahtseilbahn (die einzige in ganz Spanien), die von Ribes de Freser bis hinauf zum Heiligtum von Núria führt, das sind die wohl wichtigsten Merkmale dieser ersten Route. Die zweite gestaltet sich bequemer und macht uns mit bedeutenden Baudenkmälern und Kunstwerken aus der Zeit der Romanik bekannt, so etwa die Klosteranlagen in Ripoll und Sant Joan de les Abadesses, die Pfarrkirche Sant Esteve in Llanars oder der Pantokrator von Beget.
Route der Vulkane und des Sees von Banyoles:
Eine Route von größter landschaftlicher Schönheit, voller Geheimnisse und mit zahlreichen überraschenden Entdeckungen, die uns so einmalige Erlebnisse wie die Begegnung mit dem See von Banyoles, der romanischen Einsiedlerkapelle Santa Maria de Porqueres oder den vorgeschichtlichen Höhlen von Serinya bietet. Über das mittelalterliche Besalú und das Basaltmassiv von Castellfollit de la Roca kommen wir in das Vulkangebiet der Garrotxa, wo uns vor allem der Montsacopa-Vulkan in Olot, die Vulkankegel Croscat und Santa Margarida und der weitläufige Buchenwald der Fageda d'en Jordà in Santa Pau beeindrucken. Zu erwähnen ist ferner die üppige Landschaft um die Ortschaft La Vall d'en Bas mit ihren malerischen Weilern und Bauernhöfen.
Route der Burgen:
Ein Ausflug, bei dem wir zwischen zwei in sich geschlossenen Abschnitten wählen können: Das erste Teilstück bringt uns zu den Burgen von Castell d'Aro, Calonge, Palamós, La Bisbal und Torroella de Montgrí sowie in die mittelalterlichen Ortschaften Pals, Peratallada, Palau-sator, Cruïlles und Monells. Der zweite Abschnitt vereint die beeindruckende natürliche Schönheit des Montseny und der Guilleries-Berge mit der majestätischen Pracht der Festungsanlage von Hostalric und den Burgen Montsoriu in Arbúcies, Solterra in Sant Hilari Sacalm und der Burg von Anglès.
Route der Gärten:
Ihren Anfang nimmt diese Route in Sant Feliu de Guíxols mit einer Wanderung durch einen natürlichen Park duftender Pinienwälder, die sich bis hinunter ans Meer ziehen und uns auch zum historischen Ortskern der Vila Vella in Tossa de Mar führen. Drei botanische Gärten liegen an unserem Weg: Santa Clotilde in Lloret de Mar, Marimurtra in Blanes und dazwischen Pinya de Rosa. Aufgrund ihrer Lage sind diese Anlagen wie weit ausladende Balkone, die sich über das unendliche Blau des Mittelmeers öffnen.
Route der kleinen Buchten:
Die kleinen Buchten sind sicher der anmutigste Teil der Costa Brava, dort, wo sich Gebirge und Meer um hübsche Fischerdörfer mit einem goldglänzenden Sandstrand schmiegen. Einen Besuch der Buchten von Begur (Sa Riera, Aiguablava und Sa Tuna) oder von Palafrugell (Tamariu, Llafranc und Calella) sollte man sich nicht entgehen lassen, tragen sie doch viel vom wahren Wesen der hiesigen Küste in sich. Die Route kann längs der alten Wallgänge zu Fuß, ebenso gut aber auch im Pkw gemacht werden.
Route am Cap de Creus:
Zersägt vom scharfen Tramuntana-Wind und der beharrlichen Kraft der Wellen, nimmt diese kleine Halbinsel im Norden der Costa Brava den ersten, sich über Land und Meer erstreckenden Naturpark Spaniens ein. Das Gebiet verfügt über eine reiche einheimische Tierwelt (vor allem Vögel) und eine interessante Steppenvegetation. Ausgangspunkt dieser Route sollte das Kloster Sant Pere de Rodes als Verwaltungssitz des Naturparkes sein, da man sich hier am besten über die verschiedenen Ausflugsmöglichkeiten informieren kann.
Route der Kulturen:
Unser Weg führt uns zurück in eine Vergangenheit, in der diese Gegend von jahrtausendealten Zivilisationen besiedelt wurde. Griechische Häuser und römische Tempel in Empúries, und darüber hinaus all die Zeugnisse eines Landstrichs, der die Kultur der Iberer, der Römer, der Westgoten und der Karolinger kannte.
Entdecken Sie die Costa Brava und die Küste von den Empordà und Selva Regionen. Die Stadt Girona ist eine wichtige Attraktion des Hinterlandes. Costa Brava bedeutet 'wilde Küste'. Reisen Sie zu der katalanischen Küste und Sie werden selbst herausfinden, warum man dieser schönen Küste von Katalonien diesen Namen verliehen hat.
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